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Vitamin D-Mangel

 

  •  Ein starker Vitamin D3-Mangel korreliert mit vielen chronischen Erkrankungen: Osteomalazie und Rachitis, Bluthochdruck und Herzinfarkt, Diabetes und Allergien, sowie Krebserkrankungen um einige zu nennen.
  • Auch bei unspezifischen Symptomen, wie, Müdigkeit, dauerhafter Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder erhöhter Infektanfälligkeit sollte der Vitamin D3-Spiegel überprüft werden.
  • Eine kanadische Langzeitstudie von 1997 bis 2008 zum Krankheitsverlauf bei Brustkrebs fand heraus, dass schon ein Vitamin D-Wert bei Frauen von 30 ng/dl die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Brustkrebs gegenüber Frauen mit einem Wert von ca. 17 ng/dl verdoppelte.

 

Das Beste in Kürze was du wissen solltest:

  1. Vitamin-D3 Wert auf einen stetigen Wert von ca. 80 ng/dl bis 100 ng/dl (100 ng/dl ist Ideal) halten. (2x im Jahr u.a. durch Blutabnahme oder einer Zellanalyse mit einem Bioscan) überprüfen und gegebenenfalls auf einen Wert  von 80 ng/dl bis 100 ng/dl  supplementieren.
  2. Der Wert im Blut ist nur eine Momentaufnahme, entscheidend ist,: wie viel Vitamin D3 in den Zellen (Zellinneren) gespeichert/vorhanden/zu Verfügung ist.
  3. Vitamin-D Bildung mittels der Sonne über die Haut ist nur von März bis September  in der Mittagssonne bei Klaren Himmel, (einige Minuten) ohne Kleidung bei 45 Grad Sonneneinstrahlung gut effektiv.
  4. Grundsätzlich ist es besser, jeden Tag als z.B. alle 2 Wochen eine große Menge Vitamin-D3 einzunehmen (weil die Information von Vitamin-D über das Blut in die Zelle gelangt).
  5. Sonnencremes senken die körpereigene Produktion von Vitamin-D um bis zu 95 %. Da wir mit einer Supplementierung lediglich den „25-OH Vitamin D3“ (Calcidiol), (dies  ist nur die speicherform des Vitamin-D) anheben aber es schlussendlich auf die Physiologisch wirksame Form des Vitamin-D: „1,25-OH 2D3“ (Calcitriol) welches in der Niere gebildet bzw. umgewandelt wird ankommt, gibt es einige Anwendungen, die wir bei der Umwandlung von Calcidiol auf Calcitriol erfolgreich unterstützend machen können um das Vitamin-D unterstützend zu aktivieren.
  6. Klassisches Kneipen ( warm-kalt- Duschen)
  7.  Sport ist Hilfreich für die Vitamin- D Aktivierung.
  8. Sonne, Kaltes Wasser, Sonne Kaltes Wasser……..
  9. Durch Nahrungsmittel, geringe Mengen (nicht zuviel) von Calzium und Phosphat zu sich nehmen.

     

    Was ist der Unterschied bei einer Vitamin-D Messung im Blut gegenüber einer BIOSCAN-Messung?

Häufig ist es so, dass der Vitamin D Wert im Blut höher ist als im Gewebe. Deshalb gibt der BIOSCAN niedrigere Werte als die Blutwerte an. Genauso verhält es sich aber auch bei anderen Nährstoffen.

 

 

Vitamin D und andere Nährstoffe

Für eine optimale Vitamin D Wirkung müssen auch andere Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sein. Nähere Informationen zum Vitamin D Metabolismus finden Sie auch auf der Homepage unter: https://enki-institut.com/de/wissenswertes/vitamin-d-mangel.html

Bei der Supplementierung von Vitamin D3 ist es wichtig, auch die Nährstoffe im Blick zu haben, die für die biochemischen Prozesse bei Aufnahme, Umwandlung und Wirkung von Vitamin D mitbeteiligt sind. Hierzu zählen vor allem folgende Nährstoffe:

 

Vitamin K (K1,K2)

Vitamin D3 hat die wichtige Aufgabe, den Kalziumspiegel im Blut zu regulieren, und reguliert z.B. die Bildung des kalziumbindenden Enzyms Osteokalzin. Dieses muss  jedoch erst aktiviert werden, was durch Vitamin K geschieht. Ohne Vitamin K2 besteht bei einer hohen Vitamin D-Supplementierung die Gefahr von Verkalkungen in Geweben (Hyperkalzämie) und Plaque – Bildungen in Gefäßen. Vitamin K beugt so koronare Arterienkrankheiten und Herzinfarkten vor. Empfohlen werden vor allem die Kombinationen aus Vitamin K1-Form (aus grünem Blattgemüse) mit der K2-Form (aus Fleisch, Eiern und fermentierten Produkten). Beide Formen des Vitamin K2 (MK-4 und MK-7) haben Ihre Gesundheitsvorteile: MK-4 für die schnelle und effektive Optimierung der Knochendichte und MK-7 mit einer längeren Halbwertszeit für eine langfristigen Nutzung im Körper.

 

Magnesium

Magnesium wird vor allem benötigt, um Vitamin D verwerten zu können und in seine aktive Form (1,25-OH-D3) umzuwandeln. Je höher die Einnahmedosis von Vitamin D, umso höher ist auch der Magnesiumverbrauch im Körper, daher sind viele Nebenwirkungen von hohen Dosen Vitamin D, wie Kopfschmerzen, Herzstolpern und Muskelkrämpfe oft die Folge eines durch das Vitamin D verursachten Magnesiummangels.

 

Zink

Der Vitamin-D-Rezeptor, der sich in fast allen Zellen findet und für die Wirkung des Vitamin D verantwortlich ist, hat an seiner Basis zwei Zink-Moleküle. Bei einem starken Zink-Mangel kann deshalb die Vitamin-D-Funktion eingeschränkt sein, weil der Körper die entsprechenden Rezeptoren nicht bilden kann

 

Bor

Das Spurenelement Bor hingegen unterstützt die Funktionen des Vitamin D an der Zellwand und verschiedene Aspekte des Vitamin-D-und Mineralien – Metabolismus. Dies vor allem durch die Regulation der Kalzium- Phosphat und Magnesiumausscheidung, sowie durch eine positive Beeinflussung der Steroidhormon-synthese.

 

 

Wenn man bei Vitamin K, Magnesium, Zink, Bor optimale Werte hat, muss man dann trotzdem solche Nahrungsergänzungen für eine gute Vitamin D-Wirkung nehmen?

Grundsätzlich ist bei einer ausreichenden Versorgung und keiner vorliegenden Erkrankung (welche evtl. die Aufnahme oder Verstoffwechselung beeinflusst) eine Supplementation nicht notwendig. Wichtig ist jedoch in jedem Falle eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Werte im Zellinneren.

 

Quellenangaben

https://enki-institut.com/

https://youtu.be/b9thFU6En10 (Dr. med. Raimund von Helden)