Karma & Glücklich leben

Vitamin d3

Vitamin D3-Mangel

Ein starker Vitamin D3-Mangel ist mit vielen chronischen Erkrankungen korreliert: Osteomalazie und Rachitis, Bluthochdruck und Herzinfarkt, Diabetes und Allergien, sowie Krebserkrankungen, um einige zu nennen. Weiter unspezifischen Symptomen: Energiemangel, Müdigkeit, dauerhafter Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Migräne, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, innere Unruhe, Rastlosigkeit, Osteoporose aufgrund von Deformation und Erweichung der Knochenschmerzen, Gelenksschmerzen, gestörte Nervenfunktion, Muskelschwäche, Zucken und Zittern der Muskeln (Lidzucken) Verkrampfungen der Muskulatur (Wadenkrämpfe), Sodbrennen, erhöhter Infektanfälligkeit, Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose). Bei all diesen Symptomen sollte der Vitamin D3-Spiegel überprüft werden. Hast du gewusst, dass ein gesunder Vitamin D-Spiegel auch bei Brustkrebs hilft? Eine kanadische Langzeitstudie von 1997 bis 2008 zum Krankheitsverlauf bei Brustkrebs fand heraus, dass schon ein Vitamin D-Wert bei Frauen von 30 ng/dl die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Brustkrebs gegenüber Frauen mit einem Wert von ca. 17 ng/dl verdoppelte.

Stell dir einmal vor: Von all den oben genannten Symptomen, falls eines oder mehrere bei Dir zutreffen, könntest du dich höchstwahrscheinlich befreien, wenn du nur auf einen dauerhaft richtigen Vitamin D3 Spiegel, denn du 2x im Jahr durch Blutabnahme oder Bioscan überprüfen lässt und darauf achtest, dass du durch Supplementierung deinen Wert zwischen ca. 80 ng/ml bis 100 ng/ml (100 ng/ml ist Ideal) hältst.

Anmerkung 1: Einfach nach Gefühl ein paar Tropfen oder Tabletten einnehmen, ohne deinen aktuellen Wert zu ermitteln, wie es so manche Ärzte oder Apotheker anraten, bringt dir nicht den gewünschten Erfolg, da du so deinen Ausgangswert nicht beachtet hast.

Das Beste in Kürze, das du wissen solltest: 

  • Den Vitamin-D3 Wert auf einen stetigen Wert von ca. 80 ng/ml bis 100 ng/ml (100 ng/ml ist Ideal) halten. (2x im Jahr u.a. durch Blutabnahme oder einer Zellanalyse mit einem Bioscan überprüfen und gegebenenfalls auf einen Wert von 80 ng/ml bis 100 ng/ml supplementieren.
  • Der Wert im Blut ist nur eine Momentaufnahme, entscheidend ist, wie viel Vitamin D3 in den Zellen (Zellinneren) gespeichert/vorhanden/zu Verfügung ist.
  • Die Vitamin-D Bildung mittels der Sonne über die Haut ist in unseren Breitengraden nur von März bis September in der Mittagssonne bei klarem Himmel (einige Minuten) ohne Kleidung bei 45 Grad Sonneneinstrahlung effektiv.
  • Grundsätzlich ist es besser, jeden Tag als z.B. alle 2 Wochen eine große Menge Vitamin-D3 einzunehmen (weil die Information von Vitamin-D über das Blut in die Zelle gelangen)
  • Sonnencremes senken die körpereigene Produktion von Vitamin-D um bis zu 95 %.
  • Ein hervorragender Vitamin D-Lieferant zur alternativen Nahrungsergänzung ist „Lebertran“. Es ist ein, gelbliches bis bräunliches Fischöl mit einem fischartigen säuerlichen Geschmack. Gewonnen wird es aus der frischen Leber von Dorsch, Schellfisch und Kabeljau.

Da wir mit einer Supplementierung lediglich den „25-OH Vitamin D3“ (Calcidiol) (dies ist nur die Speicherform des Vitamin-D) anheben, es aber schlussendlich auf die physiologisch wirksame Form des Vitamin-D „1,25-OH 2D3“ (Calcitriol), welches in der Niere gebildet bzw. umgewandelt wird, ankommt, gibt es einige Anwendungen, die wir bei der Umwandlung von Calcidiol auf Calcitriol erfolgreich unterstützend machen können, um das Vitamin-D unterstützend zu aktivieren:

  • Klassisches Kneipen (warm-kalt- Duschen)
  • Sport ist Hilfreich für die Vitamin- D Aktivierung.
  • Sonne, kaltes Wasser, Sonne, kaltes Wasser, …
  • Durch Nahrungsmittel geringe Mengen (nicht zuviel) von Calcium und Phosphat zu sich nehmen.

Anmerkung 2: Unterschied bei einer Vitamin-D Messung im Blut, gegenüber BIOSCAN

Häufig ist es so, dass der Vitamin D-Wert im Blut höher ist als im Gewebe in der Zelle. Deshalb gibt der BIOSCAN niedrigere Werte als die Blutwerte an. Genauso verhält es sich aber auch bei anderen Nährstoffen.

Anmerkung 3: Vitamin D und andere Nährstoffe

Für eine optimale Vitamin D-Wirkung müssen auch andere Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sein. Nähere Informationen zum Vitamin D Metabolismus findest du auch auf folgender Homepage: https://enki-institut.com/de/wissenswertes/vitamin-d-mangel.html

Bei der Supplementierung von Vitamin D3 ist es wichtig, auch die Nährstoffe im Blick zu haben, die für die biochemischen Prozesse bei Aufnahme, Umwandlung und Wirkung von Vitamin D mitbeteiligt sind. Hierzu zählen vor allem folgende Nährstoffe:

Vitamin K (K1, K2)

Vitamin D3 hat die wichtige Aufgabe, den Kalziumspiegel im Blut zu regulieren und reguliert z.B. die Bildung des kalziumbindenden Enzyms Osteokalzin. Dieses muss jedoch erst aktiviert werden, was durch Vitamin K geschieht. Ohne Vitamin K2 besteht bei einer hohen Vitamin D-Supplementierung die Gefahr von Verkalkungen in Geweben (Hyperkalzämie) und Plaque-Bildungen in Gefäßen. Vitamin K beugt so koronare Arterienkrankheiten und Herzinfarkten vor. Empfohlen werden vor allem die Kombinationen aus Vitamin K1-Form (aus grünem Blattgemüse) mit der K2-Form (aus Fleisch, Eiern und fermentierten Produkten). Beide Formen des Vitamin K2 (MK-4 und MK-7) haben Ihre Gesundheitsvorteile: MK-4 für die schnelle und effektive Optimierung der Knochendichte und MK-7 mit einer längeren Halbwertszeit für eine langfristigen Nutzung im Körper.

Last but not least: Eine reine Vitamin D3-Aufnahme ohne Vitamin K ist auf jeden Fall nicht zu empfehlen!

Magnesium

Magnesium wird vor allem benötigt, um Vitamin D verwerten zu können und in seine aktive Form (1,25-OH-D3) umzuwandeln. Je höher die Einnahmedosis von Vitamin D, umso höher ist auch der Magnesiumverbrauch im Körper, daher sind viele Nebenwirkungen von hohen Dosen Vitamin D, wie Kopfschmerzen, Herzstolpern und Muskelkrämpfe oft die Folge eines durch das Vitamin D verursachten Magnesiummangels.

Zink

Der Vitamin-D-Rezeptor, der sich in fast allen Zellen findet und für die Wirkung des Vitamin D verantwortlich ist, hat an seiner Basis zwei Zink-Moleküle. Bei einem starken Zink-Mangel kann deshalb die Vitamin-D-Funktion eingeschränkt sein, weil der Körper die entsprechenden Rezeptoren nicht bilden kann

Bor

Das Spurenelement Bor hingegen unterstützt die Funktionen des Vitamin D an der Zellwand und verschiedene Aspekte des Vitamin-D-und Mineralien – Metabolismus. Dies vor allem durch die Regulation der Kalzium- Phosphat und Magnesiumausscheidung, sowie durch eine positive Beeinflussung der Steroidhormon-synthese.

FAQ: Wenn man bei Vitamin K, Magnesium, Zink, Bor Optimale Werte hat, muss man dann trotzdem solche Nahrungsergänzungen für eine gute Vitamin D-Wirkung nehmen?

Grundsätzlich ist bei einer ausreichenden Versorgung und keiner vorliegenden Erkrankung (welche evtl. die Aufnahme oder den Stoffwechsel beeinflusst) eine Supplementation nicht notwendig. Wichtig ist jedoch in jedem Falle eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Werte im Zellinneren.

Fazit:

Vitamin D3 hilft bei Asthma, sorgt für ein gutes Immunsystem, hilft Krebs zu verhindern, sorgt für mehr Energie und bessere Laune.

Literaturempfehlung: Gesund in sieben Tagen von Dr. med. Raimund von Helden

Eine Antwort

  1. Vielen Dank für die wertvollen Tipps! Bei meinem Vater verbesserte sich ein Nervenleiden und bei meinem Sohn das Immunsystem. Ohne dieses weitergegebene Wissen hätten wir diese positiven Verbesserungen vermutlich nicht erreicht. Vielen Dank für das liebevolle Teilen von so wichtigen — und einfachen — Informationen!

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